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abril de 2008

So long!

Der Friede
 
Der erste Friede der wichtigste, ist der
welcher in die Seelen der Menschen einzieht wenn sie ihre Verwandschaft, ihre Harmonie mit dem Universum einsehen und wissen
daß im Mittelpunkt der Welt das große Geheimnis wohnt und das diese Mitte tatsächlich überall ist.
Sie ist in jedem von uns - dies ist der wirkliche Friede, alle anderen sind lediglich Spiegelungen davon.
 
Der zweite Friede ist der, welcher zwischen Einzelnen geschlossen wird und der dritte ist der zwischen Völkern.
 
Aber vor allem sollt ihr sehen, daß es nie Friede zwischen den Völkern geben kann, wenn nicht der erste Friede vorhanden ist, der wie ich schon sagte innerhalb der Menschenseelen wohnt.
 
(Hekaka Sapa / Black Elk)
 
 
Lass Frieden auf Erden sein.
Und Lass Ihn In Mir Beginnen.
Herz
abril de 2008

Ein Modell fürs Leben *Vertrauen*

Der Surfer
 
Würde ein Surfer versuchen die Welle seiner Kontrolle zu unterwerfen, oder würde er versuchen mit der Welle eins zu werden?
 
Er bemüht sich nicht um Kontrolle. Es ist für ihn ein Ausdruck großer Freude seiner Kreativität,
auf der anschwellenden Welle zu reiten, die sich entwickelt
und schließlich in sich zusammen bricht.
 
In dem Zusammenhang fällt mir noch folgende Geschichte ein;
 
Der Meister pflegte häufig zu behaupten, dass
Heiligkeit weniger davon abhänge, was jemand tue, als
davon, was er geschehen lasse.
 
Einer Gruppe von Schülern, die das nicht recht
begreifen konnten, erzählte er die folgende
Geschichte:
 
"Es war einmal ein einbeiniger Drache, der sagte zu
dem Tausendfüßler: ´Wie dirigierst du bloß alle diese
Beine? Ich werde gerade so mit einem fertig.´
 
´Die Wahrheit ist´, antwortete der Tausendfüßler, ´ich
dirigiere sie überhaupt nicht."
 
Stern
 
   
abril de 2008

Frühlingfeeling

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Es färbte sich die Wiese grün
Und um die Hecken sah ich blühn,
Tagtäglich sah ich neue Kräuter,
Mild war die Luft, der Himmel heiter.
Ich wußte nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

Und immer dunkler ward der Wald
Auch bunter Sänger Aufenthalt,
Es drang mir bald auf allen Wegen
Ihr Klang in süßen Duft entgegen.
Ich wußte nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

Es quoll und trieb nun überall
Mit Leben, Farben, Duft und Schall,
Sie schienen gern sich zu vereinen,
Daß alles möchte lieblich scheinen.
Ich wußte nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

So dacht ich: ist ein Geist erwacht,
Der alles so lebendig macht
Und der mit tausend schönen Waren
Und Blüten sich will offenbaren?
Ich wußte nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

Vielleicht beginnt ein neues Reich –
Der lockre Staub wird zum Gesträuch
Der Baum nimmt tierische Gebärden
Das Tier soll gar zum Menschen werden.
Ich wußte nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

Wie ich so stand und bei mir sann,
Ein mächtger Trieb in mir begann.
Ein freundlich Mädchen kam gegangen
Und nahm mir jeden Sinn gefangen.
Ich wußte nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

Sie ging vorbei, ich grüßte sie,
Sie dankte, das vergeß ich nie –
Ich mußte ihre Hand erfassen
Und Sie schien gern sie mir zu lassen.
Ich wußte nicht, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

Uns barg der Wald vor Sonnenschein
Das ist der Frühling fiel mir ein.
Kurzum, ich sah, daß jetzt auf Erden
Die Menschen sollten Götter werden.
Nun wußt ich wohl, wie mir geschah,
Und wie das wurde, was ich sah.

(Friedrich Freiherr von Hardenberg)

Novalis

Animoticon