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diciembre de 2007

Mittwinter

Stern 
 
Zur Wintersonnenwende, wünsche ich Euch von Herzen ein besonderes Vollmond 
Weih - Nacht`s - Fest.
Und da im Ende der Anfang wird gleich mitgebracht, Allen ein gesundes und erfolgreiches
Sonnenrad Jahr!

Myspace Layouts

 
Passt auf Euch auf und habt viel Sonne im Herzen!
Herz
PranksterWitch
 

 

 



diciembre de 2007

Die drei Siebe des Weisen

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Zum weisen Sokrates kam einer gelaufen und sagte:

"Höre, Sokrates, das muß ich dir erzählen!"

"Halte ein!" unterbracht ihn der Weise, "hast du das,

was du mir sagen willst, durch die drei Siebe gesiebt?"

"Drei Siebe?", fragte der andere voller Verwunderung.

"Ja, guter Freund! Laß sehen, ob das, was du mir sagen willst,

durch die drei Siebe hindurchgeht:

Das erste ist die Wahrheit.

Hast du alles, was du mir erzählen willst, geprüft, ob es wahr ist?"

"Nein, ich hörte es jemanden erzählen und..."

"So, so! Aber sicher hast du

es im zweiten Sieb geprüft. Es ist das Sieb der Güte.

Ist das, was du mir erzählen willst gut?" Zögernd sagte der andere:

"Nein, im Gegenteil..." "Hm", unterbrach ihn der Weise, "so laßt

uns auch das dritte Sieb noch anwenden. Ist es notwendig, daß

du mir das erzählst?" "Notwendig nun gerade nicht..."

"Also, sagte lächelnd der Weise, "wenn es weder wahr noch gut noch

notwendig ist, so laß es begraben sein und belaste dich und mich nicht damit."

diciembre de 2007

Ach so ist das *smile*

 

Was bewegt die Männer, die, von einer Gliebten zur anderen wandern, alle Spielarten weiblicher Reize und weiblicher Liebe an sich vorbeiziehen lassen müssen, um das Leben als lebenswert zu empfinden?

Ihre nie aufhörende Sucht nach immer wieder neuen Eroberungen beruht auf einem verborgenen Zweifel an ihrer Fähigkeit, überhaupt ein Weib ganz zu gewinnen und an sich zu binden. Sie gehen durch das Leben wie halbreife Jünglinge, die nur mit einem Teil ihres Wesens die Instinktnatur des Weibes lieben, mit dem anderen Teil aber unsicher sind und von der Frau ihrer Träume ein mütterlich - schwesterliches  Entgegenkommen erhoffen.

Da sie selbst um diesen inneren Widerspruch zugleich wissen und nicht wissen, benehmen sie sich auch den Frauen gegenüber zugleich wie selbstsichere Männer und zögernde Jünglinge.

Die Weiber nun, die ihr zögerndes Wesen gleich in Kauf nehmen oder sich so anstellen, als sähen sie es nicht, lassen sie gleich wieder laufen, denn sie sagen sich; die sich so mütterlich geben, fürchten sich offenbar vor dem Kampf der Geschlechter, solche kann man nicht ernst nehmen. Und jene, die sich die jünglinghafte Art nicht gefallen lassen, spielen sie ein männliches Gehabe vor. Fallen die Frauen aber darauf herein, so sagen sie sich; Mit so dummen Geschöpfen kann man nicht glücklich sein.

Wenn aber eine weder von ihren Schauspielkünsten geblendet wird noch irgendwelcher Unsicherheit wohlwollend entgegenkommt, so wenden sie sich entsetzt von so herzlosen Wesen ab.

(Philipp Metman, Mythos und Schicksal)