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octubre de 2007

Mittagspause mit...

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"Photo courtesy of National Nuclear Security Administration / Nevada Site Office"

Du machst Mittagspause und denkst, es ist vergeudete Zeit bei dem schönen Wetter ins Bett zu gehen und du sitzt am Küchentisch, schraubst dir ein Brötchen rein von dem du weist das es dir nicht schmeckt und schlürfst den seit acht Uhr morgens abgestandenen Kaffee runter. Die Atmosphäre im Raum ist ähnlich, wie die vor einer Atombombenexplosion. Bei der man sich fragt, ob man sie überhaupt sehen will... doch du sitzt in der ersten Reihe und musst warten.

Dann merkst du das Vibrieren, es steigt von den Füssen durch Deinen Körper aufwärts in den Schädel... BUMM die Bombe ist geplatzt. Dir wird heiß, dein Kopf fühlt sich an, als ob tausend Fieberkurven Samba tanzen... dann nur noch Furcht, Erschrecken, Leere. Du siehst wie der Atompilz in den Himmel ein schaurig schönes Bild zeichnet und du spürst wie die Druckwelle der Wut immer näher kommt, bis sie von dir Besitz ergriffen hat.

Machtlos bleibst du sitzen, bist wie gelähmt und kannst keinen klaren Gedanken fassen. Nichts wird analysiert... es bleiben die nackten Tatsachen auf dem Tisch liegen, kannst sie nicht verwischen... nur abwarten und wünschen das Du nicht verstrahlt wirst und du mit dem Wissen leben kannst.

(PranksterWitch)

octubre de 2007

Vom Schmerz

 
 
Und eine Frau sprach und sagte: Erzähle uns vom Schmerz.
Und er sagte:
 
Euer Schmerz ist das Aufbrechen der Schale, die euer Verstehen umschließt.
Ebenso wie der Stein des Pfirsichs aufbrechen muss, damit sein Herz sich in die Sonne erheben kann, müsst ihr den Schmerz erfahren.
 
Und könntet ihr in eurem Herzen das Staunene über die täglichen Wunder eures Lebens wach halten, erschiene euch euer Schmerz nicht weniger wunderbar als eure Freude;
Und ihr würdet die Jahreszeiten eurer Seele ebenso annehmen, wie ihr von jeher die Jahreszeiten angenommen habt, die über eure Felder ziehen.
Und ihr würdet die Winter eures Kummers mit heiterer Gelassenheit durchwachen.
 
Euer Schmerz ist großenteils selbst erwählt.
Er ist der bittere Trank, mit dem der Arzt in euch, euer krankes Selbst kuriert.
 
Vertraut also dem Arzt und trinkt seine Medizin ruhig und ohne zu murren.
Denn seine schwere und harte Hand gehorcht der sanften Hand des Unsichtbaren.
Und den Becher, den er euch reicht, verbrennt euch zwar die Lippen, doch er ist aus dem Ton geformt, den der Töpfer mit seinen eigenen heiligen Tränen benetzte.
 
(Khalil Gibran)
 

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octubre de 2007

Mond

 

Sanft durchdringt mich dein Geflüster, sacht getragen vom silbernen Schein,

mit Liebe durchdrungen durchzogen mit Güte, erstrahlst du am Firmament klar und rein.

Seit Anbeginn ewiger Zeiten,  wandeln die Alten auf deinen Pfaden, im Schatten ihres Selbst,

…und weit schweift mein Blick, im stillen Glück.

(PranksterWitch)

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